Das iPhone wird zum Radio

Radio.de
Radio.de auf dem iPhone

Neue Anwendung für das iPhone von Apple: Von Radio.de gibt es seit dem Wochenende eine Software zum Empfang von Radiostationen. Auf Empfang geht das Handy entweder per WLAN oder – wenn es denn funktioniert – übers Telefonnetz.

Das Besondere: Übers weltweite Datennetz stehen wie bereits aus dem World Wide Web am Computer Tausende von Radiostationen zur Verfügung. Mit einer entsprechenden Verkabelung zu einer Stereoanlage oder einer iPhone-Ladestation mit Lautsprechern lassen sich die Sender auch bequem im Haushalt empfangen. Am sinnvollsten funktioniert das, wenn man zu Hause ein eigenes Funknetz (WLAN) aufgespannt hat. Weiterlesen

Auf den Schirm: Was Freunde empfehlen

Soziale Netze befördern eine neue Lesekultur: selektiver, intensiver, fokussierter Texte konsumieren.

Die Lesegewohnheiten verändern sich. Was wie eine Binsenweisheit nach dem Start des World Wide Web vor 20 Jahren klingt, erfährt im Jahr 2009 eine weitere Wendung: Unter Intensivnutzern des Internets macht sich seit Monaten ein Trend breit, der aufs Neue die Medienwelt verändert. Neue Dienste versuchen den Erkenntnisgewinn durch aufwendig zusammengestellte Webportale zu überbieten. Weiterlesen

Im Dschungel der Wichtigtuer

Nach langer Zeit interessiere ich mich mal wieder fürs TV. Die Kommentare von Dirk Bach und Sonja Zietlow über die Bewohner des Dschungelcamps sind feinst ersonnene Häme von 1A-Unterhaltern. Weil gerade Günther Jauchs „Weisheit der Vielen“ auf RTL gnadenlos mit dem Auszählen von Zähnen eines Alligatoren überzieht und die Ausstrahlung des 10. Tages im Dschungelcamp verzögert, bleibt Zeit für folgende Beobachtung.

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Magazine und Zeitungen öffnen ihre Archive

Archiv von FocusJetzt kommen die kostenlosen Archive. Sowohl der Spiegel als auch Focus öffnen ihre Datenkammern und bieten ihre älteren Artikel online an.

Beim Focus sind die Texte aller Ausgaben des Magazins seit dem ersten Erscheinen im Jahr 1993 abrufbar – mit Ausnahme der jüngsten Ausgaben.

Der Spiegel will sein Archiv im Frühjahr 2008 öffnen.

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Was weiß das Netz über Dich? Immer mehr

yasni.deEs ist nicht mehr aufzuhalten. Immer mehr persönliche Daten werden immer zuverlässiger total erfasst und archiviert; die jüngste Sammelstelle: www.yasni.de verspricht eine Personensuchmaschine mit, wie es heißt, vielen Möglichkeiten. Das Besondere, und das ist neu: Die Menge der über jemanden veröffentlichten Daten wird zusehends fremdbestimmt.

Nach dem Motto „Was weiß das Netz über Dich?“ spezialisiert sich yasni.de auf Informationen über Menschen. Was jemals im Internet von einem eingetragen wurde, wird so leichter für andere zugänglich. Weiterlesen

Erfahrungen mit WordPress 2.3

WordpressWordPress hat sich zur Standardsoftware zum Bloggen entwickelt. Frisch installiert, erweist sich WordPress 2.3 als gut durchdachte und einfach zu bedienende Software. Unzählige Erweiterungen warten darauf, zusätzlich installiert zu werden. Weiterlesen

Neue Suchmaschine von Wikipedia kommt

Wikia SearchWikia Search startet am 7. Januar – eine neue Suchmaschine von Wikipedia-Gründer Jimmy Wales. Ähnlich wie die großen Tauschbörsen soll die neue Suchmaschine seine Informationen auf verteilten Systemen, auch denen von Benutzern, speichern.

Nutzer bewerten dabei die Suchergebnisse nicht nur positiv oder negativ, sondern übernehmen mit ihren Privat-PCs selbst die Aufgaben, einen weltweiten Index besuchter Seiten zu erstellen. Versuche, so etwas zu etablieren, gab es schon häufiger, etwa mit dem durchaus funktionstüchtigen Yacy-Projekt von Michael Christen – nicht ohne Grund tauchen in den technischen Papieren der künftigen Wikia Verweise auf Yacy auf. Allerdings sind lediglich die technischen Konzepte verwandt, eine Zusammenarbeit ist offenbar nicht vorgesehen.

Die BBC renoviert ihren Auftritt

BBCMüssen die Öffentlich-Rechtlichen eigentlich alles vormachen? Nun gut, irgendwo müssen die TV-Gebühren schließlich hin investiert werden … Die BBC in Großbritannien zeigt schon mal, welche Technik künftig verstärkt im Internet eingesetzt wird, wenn man genügend Zeit und Geld in einen aufwendigen Beta-Test investieren kann. “Totally widgetized and Ajax-ized, so to speak!“ heißt es dort, das bedeutet: Es wimmelt auf der neuen Testseite von so genannten Widgets, also bequem an die eigenen Wünsche anpassbaren Einzelelementen auf der Seite; ermöglicht wird das durch eine mittlerweile etablierte Programmierlogik namens Ajax, die für Leser denkbar einfach unter anderem das Hinzuschalten und Ausblenden von Inhalten ermöglicht. Das alles ist dabei nicht kompliziert verschachtelt dargestellt, sondern schlicht und so einfach wie möglich. Die Tiefe der Information kommt erst später.

Die Folge: Sämtliche Elemente der künftigen Homepage der BBC lassen sich an die persönlichen Bedürfnisse anpassen. Die Anzahl der angezeigten Meldungen pro Rubrik lässt sich mit „+“ oder „–“ vergrößern oder verringern, Rubriken lassen sich generell ein- oder ausblenden, und jegliche Schrift und ihre Darstellung ist auf Wunsch veränderbar.
Das BBC-Angebot zeigt bereits in der Beta-Version, dass Webseiten künftig wie Programme funktionieren: so simpel wie möglich zugänglich, intuitiv bedienbar, personalisierbar. Bei späteren Besuchen der Seite merkt sie sich das bevorzugte Profil des Lesers.