Der Stunt

Das Logo des britischen Verteidigungsministeriums bei Twitter
Das Logo des britischen Verteidigungsministeriums bei Twitter

Der Beginn einer neuen Epoche ist normalerweise nur Jahre später in der Rückschau von Historikern auszumachen. Doch verdeutlicht den Übergang von der kontrollierten Information, die über Jahrhunderte die Veröffentlichungen von Unternehmen und Unternehmungen ausmachte, hin zu einer informierten Öffentlichkeit, die auch unbequeme Schilderungen aus den eigenen Reihen akzeptiert, nichts besser als eine Richtlinie der britischen Militärs.

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Das jüngste Gerücht

Da sitzt der Pressesprecher eines weitgehend unbekannten Startup-Unternehmens, mit dem ich schon mal telefoniert habe und den ich für absolut integer halte, im Zug neben Leuten, die sich angeblich über einen Transfer von Michael Ballack zum Hamburger SV unterhalten.

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Der Flügelschlag

Es sind diese Momente, an die sich viele von uns noch in ein paar Jahren erinnern werden. „Wo warst Du, als Michael Jackson starb, wie hast Du’s erfahren?“ Die unnötigsten Augenblicke bleiben bei solchen Fragen in Erinnerung, etwa dass man versehentlich eine Kanne Kaffee verschüttete, als im Radio die Nachricht über den Tod von Prinzessin Diana vorgelesen wurde, oder: dass man mit Freunden in Italien auf einem Seminar war, als zwei Flugzeuge ins World Trade Center navigiert wurden. Eine der skurrilsten Erinnerungen an die jetzigen Tage wird wahrscheinlich der Brite Rob Manuel haben.

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Der Moment

Als Ikone von Twitter-Teilnehmern stilisiert: Neda Agha-Soltan, † 20. Juni 2009„Wegen Einschränkungen der Pressefreiheit im Iran ist dpa gezwungen, Material von Twitter, Facebook, YouTube zu nutzen“, schrieb die „Welt kompakt“ dieser Tage bei Twitter.  „Gezwungen“, nicht „in der glücklichen Lage“, könnte man anmerken. Denn hätte man Vertrauen in die vielen Internetbeiträge mit der Herkunftsangabe Iran, so wäre es für eine derart eingeschränkte Presseagentur ja eine wunderbare Sache, trotzdem berichten zu können.

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Tweetranking: Eine feine Sache – für Medienmenschen

Eine feine Sache, mit der uns Holger Schmidt von der FAZ überrascht hat. Seine Seite Tweetranking ermöglicht, Twitizen, also Nutzer des sozialen Netzwerkes Twitter, kurz und knapp per Mausklick zu empfehlen — so dass auf Dauer ein Linkverzeichnis empfehlenswerter und weniger empfehlenswerter Twitter-Protagonisten zu bestimmten Themen entsteht. Vorausgesetzt, die Macher bekommen den erwartungsgemäß umgehend angesprungenen Spam in den Griff.

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