In sozialen Netzen: Vom Crowdsourcing und Selbstentblößungen

Da kann etwas nicht stimmen. Höchstens 15 Freunde hat ein durchschnittlicher Mensch nach Überzeugung vieler Soziologen. Doch in den sozialen Netzen, die als neues „großes Ding“ des Internets gelten, protzen Teilnehmer mit 100, 200 und teilweise gar einer vierstelligen Anzahl an Freunden. Ist das Internet in den 20 Jahren seines Bestehens zu einem Ort geworden, an dem sich alle lieb haben?

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Auf den Schirm: Was Freunde empfehlen

Soziale Netze befördern eine neue Lesekultur: selektiver, intensiver, fokussierter Texte konsumieren.

Die Lesegewohnheiten verändern sich. Was wie eine Binsenweisheit nach dem Start des World Wide Web vor 20 Jahren klingt, erfährt im Jahr 2009 eine weitere Wendung: Unter Intensivnutzern des Internets macht sich seit Monaten ein Trend breit, der aufs Neue die Medienwelt verändert. Neue Dienste versuchen den Erkenntnisgewinn durch aufwendig zusammengestellte Webportale zu überbieten. Weiterlesen