Zehn Tipps: So schützen Sie sich im Internet

Gesunder Menschenverstand hilft vor Angriffen aus dem Internet. Was heißt das genau? Hier folgen die wichtigsten zehn Tipps.

  1. So banal es klingt: Bleiben Sie wachsam bei allen eintreffenden Mails, Fehlermeldungen und Webseiten.
  2. Ein Virenscanner ist ein Muss auf jedem Windows-Rechner. Dabei ist aber jedes Antivirenprogramm nur so gut, wie es aktuell ist. Die täglich von den Programmen angebotenen Updates sollte man auch täglich befolgen.
  3. Ebenso sollte man sein Windows-System stets auf dem neuesten Stand halten – so lästig es auch sein mag, immer wieder aufs Neue die automatisch angebotenen Updates zu bestätigen.
  4. Windows bietet die wichtigsten Hinweise für einen grundlegend abgesicherten PC direkt im Betriebssystem an und warnt, falls etwas nicht stimmt. Wenn etwa die Warnung erscheint, dass die Firewall abgeschaltet sei, sollte man der Meldung nachgehen. Die Firewall schützt vor Angriffen von außen, aber auch davor, dass heruntergeladene Programme ungewollt persönliche Daten nach außen übertragen.
  5. Vor jedem Download von Software aus dem Netz sollten Sie sich die Frage stellen: Ist die Quelle sicher? Googeln hilft: Suchen Sie in einem zusätzlichen Browserfenster über www.google.de nach dem Programm. In aller Regel haben bei Schadprogrammen andere Nutzer in Internetforen entsprechende Antworten von Experten erhalten. Seriöse Quellen für empfehlenswerte Software sind die Computerzeitschriften „c’t“ und „Chip“ unter www.heise.de/software und www.chip.de.
  6. Legen Sie eine Kladde für Kennwörter an – und benutzen Sie für die verschiedenen Dienste möglichst unterschiedliche Kennwörter. Sichere Kennwörter sind nicht kürzer als acht Zeichen; es hilft, Groß- und Kleinbuchstaben zu mixen, Zahlen einzubauen und Sonderzeichen. Wenn Sie häufig im Internet unterwegs sind, können Sie eine „Masterpasswort“-Funktion des Browsers Firefox nutzen: Nur bei Programmstart ist dann einmalig ein Masterkennwort einzugeben. Für jede Webseite ist es möglich, das Kennwort direkt im Browserprogramm zu hinterlegen, damit es beim nächsten Aufruf der Seite bereits eingetragen erscheint.
  7. Wenn Sie zu Hause ein WLAN-Funknetz gespannt haben, um drahtlos mit dem Laptop ins Internet gehen zu können, sollten Sie sich vergewissern, das voreingestellte Kennwort des Funkrouters geändert zu haben. Wie das geht, steht in den Anleitungen zum Gerät.
  8. Sichern Sie wichtige Daten immer außerhalb des Rechners. Textdokumente, Fotos und Videos sollten Sie einmal im Monat auf eine externe Festplatte speichern oder auf DVD brennen. Speicherfestplatten sind „Verbrauchsmaterial“, die mit der Zeit verschleißen.
  9. Vermeiden Sie kostenlose Angebote: Ohne Hintergedanken verschenkt kaum jemand etwas im Internet. Wer etwa bei „Peer-to-peer“-Angeboten, den Tauschbörsen im Netz, Musik oder Videos kostenlos herunterladen möchte, wird womöglich im ersten Schritt Erfolg haben – sich aber in der Folge strafbar machen, weil diese Börsen zumeist so funktionieren, dass man mit dem Herunterladen auch als Anbieter für andere Netznutzer auftritt. Bei urheberrechtlich geschütztem Material ist das problematisch.
  10. Weitere Informationen bietet das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik im Internet unter www.bsi-fuer-buerger.de

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