Erfahrungen mit WordPress 2.3

WordpressWordPress hat sich zur Standardsoftware zum Bloggen entwickelt. Frisch installiert, erweist sich WordPress 2.3 als gut durchdachte und einfach zu bedienende Software. Unzählige Erweiterungen warten darauf, zusätzlich installiert zu werden.

Kiss! Keep it simple, stupid!, lautet ein häufig benutztes Wort bei der Entwicklung neuer Software – so einfach wie möglich soll ein Programm gestaltet sein, dann hat es am Ende auch der Anwender damit leichter.

WordPress macht es in der Tat leicht, eine eigene Website zu veröffentlichen und sie regelmäßig mit aktuellen Inhalten zu versehen. Auf einem Linux-Server ist das Programm schnell heruntergeladen, ausgepackt und installiert, es gilt dabei, eine MySQL-Datenbank anzulegen.

Great Design von James PowellKurz darauf erscheint die erste eigene Seite im Kubrick-Design – einem schlichten, schicken Blau. Doch finden sich im Web zahlreiche weitere Designs, die sich ausprobieren lassen. Zum Beispiel die gekonnte Spielerei von James Powell.

Auch das Kubrick-Design erscheint in neuer Version namens K2 – wobei dann noch etwas mehr als „nur“ gebrauchsfähiges Design hinzukommen soll, nämlich eine Erweiterungslogik für künftige Erweiterungen.

WordPress läuft beim Administrieren komplett im Browser. Für den Anfang genügen Überschrift („Titel“) und Text („Beitrag“) für einen neuen Artikel, schon ist die erste Veröffentlichung im Web erledigt. Feinheiten wie Bebilderungen, Tags (Stichworte) und Kategorien (zum Zusammenstellen zusätzlicher Übersichtsseiten) lassen sich leicht ergänzen. Auch das Design der Seite lässt sich leicht an die eigenen Wünsche anpassen. Wie so etwas aussehen kann, zeigt zum Beispiel

Die Vorteile von WordPress auf einen Blick:

  • Installation gelingt mit wenigen Linux-Kenntnissen
  • Nach Installation für jeden bedienbar, der einen Webbrowser bedienen kann
  • 100 Prozent Open source: alle weiterführenden Infos finden sich im Web
  • durchdachte Administration
  • zahlreiche Erweiterungsmöglichkeiten – die allerdings auch von Novizen beigesteuert werden und dadurch unsicher sein könnten
  • leicht anpassbares Design
  • Kommentarmöglichkeiten für Leser
  • Standard in weltweiter Blogger-Software.

Schwierigkeiten

  • Installation von Linux-Software auf einem Server kann nicht jeder
  • Kenntnisse von Zugriffsrechten auf Verzeichnisse und Dateien auf dem Linux-Rechner nötig.

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