Wie das Internet das Radio revolutioniert

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Radio aus vergangener Zeit: Bis zu 15.000 Webradios sind übers Internet abrufbar. (Foto: (c) tomaradze)

Die Deutschen besitzen rund 300 Millionen Radioempfänger – vom Wecker über die Stereoanlage bis zum Autoradio. Eigentlich reicht das. Dennoch kommen in jüngster Zeit neue Empfangsgeräte hinzu: internetbasierte Radios, die das Hör-Erlebnis verändern. Mehr als eine Millionen Webradios wurden Schätzungen zufolge bereits in Deutschland verkauft.

Die neuen Dienste und Techniken sorgen für eine viel größere mögliche Reichweite der Sender: Radio ffn, N-Joy und Co. senden nicht mehr nur in der Norddeutschen Tiefebene. Sie werden so auch auf Mallorca, in Bayern und in San Francisco empfangbar. Andererseits werden in Pattensen, Peine und Poggenhagen nun auch neue konkurrierende Radiosender ausgestrahlt – etwa das „Familyradio“ aus San Francisco, Radio Guiniguada 105.9 FM aus Las Palmas und Antenne Bayern aus München. Radio aus dem Internet verbreitert die Vielfalt. Schätzungen zufolge sind bis zu 15.000 Sender übers Web abrufbar. Darunter sind neben den klassischen Kanälen wie NDR, Antenne und ffn allerhand Kanäle aus Übersee, Spartenprogramme, Exoten wie der Polizeifunk aus Canberra in Australien – und prinzipiell sogar die fürs Web freigeschalteten MP3-Sammlungen von Musikliebhabern aus aller Welt. Weiterlesen

iPhone und Google-Handy: So gelingen kostenlose Telefonate übers Internet

Der Markt für Internet-Telefonate gerät in Wallung: Skype wollte an diesem Dienstag sein gleichnamiges Telefonierprogramm als Anwendungen für die Handys iPhone von Apple und G1 von Google veröffentlichen. Damit werden kostenlose Telefonate möglich, sofern man sich mit seinem Handy in einem WLAN-Funknetz befindet und der Gesprächspartner ebenfalls Skype benutzt (egal ob ebenfalls auf dem Handy in einem WLAN eingebucht ist oder am Rechner mit Internetanschluss sitzt). Funktionstüchtig ist diese Technik allerdings bereits bei anderen Anbietern wie friendcaller.com und fring.com.

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