Auf den Schirm: Was Freunde empfehlen

Soziale Netze befördern eine neue Lesekultur: selektiver, intensiver, fokussierter Texte konsumieren.

Die Lesegewohnheiten verändern sich. Was wie eine Binsenweisheit nach dem Start des World Wide Web vor 20 Jahren klingt, erfährt im Jahr 2009 eine weitere Wendung: Unter Intensivnutzern des Internets macht sich seit Monaten ein Trend breit, der aufs Neue die Medienwelt verändert. Neue Dienste versuchen den Erkenntnisgewinn durch aufwendig zusammengestellte Webportale zu überbieten. Weiterlesen

Statistik über twitternde Redaktionen

Ich habe einmal versucht, eine Statistik über twitternde Zeitungsredaktionen zusammenzustellen. Das bisherige Datenmaterial liegt bei Google in einer Tabellendatei, und ich bin durchaus bereit, Mitbearbeiter für die Weiterentwicklung dieser Datenbank zuzulassen. Eine Mail an mich genügt. Ziele: Eingabemöglichkeiten für Neueinträge zu verbessern, diese Datenbank auszubauen und aktuell zu halten. Die hervorragenden Vorarbeiten von Leander Wattig sind bekannt, und womöglich über diesen Weg ausbaubar.

[Update 13. April 2009: Mittlerweile hat Mirko Lange bei Talkabout eine Übersicht twitternder Journalisten erstellt, die ihre Zahlen direkt aus der Twitter-API bezieht – daher stets aktuell ist.]

Wer nur mal eben ohne weitere Zuarbeit mit seiner Zeitung in dieser Liste auftauchen möchte, sollte sich bitte einfach unten mit seinen Daten eintragen.

Stand der letzten Prüfung von Neueinträgen: 9. März 2009.

Sie wollen in dieser Liste auftauchen? Dann füllen Sie bitte folgendes Formular aus. Bitte beachten: Aufgenommen werden twitternde deutschsprachige Zeitungsredaktionen. Der unten eingetragene Name des Bearbeiters und die E-Mail-Adresse lassen sich per Google auslesen. Neueinträge stehen nach ca. 5 Minuten automatisch online, allerdings ganz am Ende der Liste. Erst wenn ich oder einer meiner Mitstreiter die Neueinträge prüfen, entsteht das aktualisierte Ranking.


Alle Angaben ohne Gewähr. Betatest.

Im Test: Google-Suche per Spracheingabe

Google-Suche per Spracheingabe
Google-Suche per Spracheingabe

Der Internet-Konzern Google hat einen neuen Service gestartet, der Internet-Suchen per Spracheingabe ermöglicht. Zunächst ist das Angebot nur auf dem iPhone-Handy von Apple möglich. Dort startet man ein  Google-Programm, mit dem normale Sucheingaben per Tastatur auf dem Bildschirm möglich sind. Hebt man das Handy ans Ohr, erkennt das Gerät automatisch, dass eine sprachbasierte Suche bevorsteht und signalisiert seine Bereitschaft durch einen Ton. Anschließend kann man dem Handy seine Suchwörter vorsprechen. In unserem Test waren die Ergebnisse allerdings wenig zuverlässig. Suchwörter werden nur in amerikanisch-englischer Aussprache erkannt.

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Magazine und Zeitungen öffnen ihre Archive

Archiv von FocusJetzt kommen die kostenlosen Archive. Sowohl der Spiegel als auch Focus öffnen ihre Datenkammern und bieten ihre älteren Artikel online an.

Beim Focus sind die Texte aller Ausgaben des Magazins seit dem ersten Erscheinen im Jahr 1993 abrufbar – mit Ausnahme der jüngsten Ausgaben.

Der Spiegel will sein Archiv im Frühjahr 2008 öffnen.

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Was weiß das Netz über Dich? Immer mehr

yasni.deEs ist nicht mehr aufzuhalten. Immer mehr persönliche Daten werden immer zuverlässiger total erfasst und archiviert; die jüngste Sammelstelle: www.yasni.de verspricht eine Personensuchmaschine mit, wie es heißt, vielen Möglichkeiten. Das Besondere, und das ist neu: Die Menge der über jemanden veröffentlichten Daten wird zusehends fremdbestimmt.

Nach dem Motto „Was weiß das Netz über Dich?“ spezialisiert sich yasni.de auf Informationen über Menschen. Was jemals im Internet von einem eingetragen wurde, wird so leichter für andere zugänglich. Weiterlesen

Neue Suchmaschine von Wikipedia kommt

Wikia SearchWikia Search startet am 7. Januar – eine neue Suchmaschine von Wikipedia-Gründer Jimmy Wales. Ähnlich wie die großen Tauschbörsen soll die neue Suchmaschine seine Informationen auf verteilten Systemen, auch denen von Benutzern, speichern.

Nutzer bewerten dabei die Suchergebnisse nicht nur positiv oder negativ, sondern übernehmen mit ihren Privat-PCs selbst die Aufgaben, einen weltweiten Index besuchter Seiten zu erstellen. Versuche, so etwas zu etablieren, gab es schon häufiger, etwa mit dem durchaus funktionstüchtigen Yacy-Projekt von Michael Christen – nicht ohne Grund tauchen in den technischen Papieren der künftigen Wikia Verweise auf Yacy auf. Allerdings sind lediglich die technischen Konzepte verwandt, eine Zusammenarbeit ist offenbar nicht vorgesehen.