Das Dilemma

Es gibt diese Situationen, da möchte man seine frischen Entdeckungen über die neuen Nachrichten sofort weiterverbreiten. Gestern war so eine Situation: In Schwalmtal ereignete sich eine Schießerei, bei der am Ende drei Menschen starben.   Weiterlesen

Der Stunt

Das Logo des britischen Verteidigungsministeriums bei Twitter
Das Logo des britischen Verteidigungsministeriums bei Twitter

Der Beginn einer neuen Epoche ist normalerweise nur Jahre später in der Rückschau von Historikern auszumachen. Doch verdeutlicht den Übergang von der kontrollierten Information, die über Jahrhunderte die Veröffentlichungen von Unternehmen und Unternehmungen ausmachte, hin zu einer informierten Öffentlichkeit, die auch unbequeme Schilderungen aus den eigenen Reihen akzeptiert, nichts besser als eine Richtlinie der britischen Militärs.

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Das jüngste Gerücht

Da sitzt der Pressesprecher eines weitgehend unbekannten Startup-Unternehmens, mit dem ich schon mal telefoniert habe und den ich für absolut integer halte, im Zug neben Leuten, die sich angeblich über einen Transfer von Michael Ballack zum Hamburger SV unterhalten.

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Der Moment

Als Ikone von Twitter-Teilnehmern stilisiert: Neda Agha-Soltan, † 20. Juni 2009„Wegen Einschränkungen der Pressefreiheit im Iran ist dpa gezwungen, Material von Twitter, Facebook, YouTube zu nutzen“, schrieb die „Welt kompakt“ dieser Tage bei Twitter.  „Gezwungen“, nicht „in der glücklichen Lage“, könnte man anmerken. Denn hätte man Vertrauen in die vielen Internetbeiträge mit der Herkunftsangabe Iran, so wäre es für eine derart eingeschränkte Presseagentur ja eine wunderbare Sache, trotzdem berichten zu können.

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WolframAlpha angetestet: Die neue Tiefe des Webs

Neue Suchmaschine: WolframAlpha
Neue Suchmaschine: WolframAlpha

In wenigen Tagen startet ein neues Internetangebot, das dem Wissen über unsere Welt eine neue Tiefe gibt. „WolframAlpha“ verknüpft Tonnen von statistischen Daten mit einer einfachen Abfragemöglichkeit im Stile von Google. Ich konnte einen ersten Blick auf die Maschine werfen und eigene Abfragen unterbringen.

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Wie das Internet das Radio revolutioniert

(c) tomaradze, http://www.flickr.com/photos/no_means_no/2066057933/
Radio aus vergangener Zeit: Bis zu 15.000 Webradios sind übers Internet abrufbar. (Foto: (c) tomaradze)

Die Deutschen besitzen rund 300 Millionen Radioempfänger – vom Wecker über die Stereoanlage bis zum Autoradio. Eigentlich reicht das. Dennoch kommen in jüngster Zeit neue Empfangsgeräte hinzu: internetbasierte Radios, die das Hör-Erlebnis verändern. Mehr als eine Millionen Webradios wurden Schätzungen zufolge bereits in Deutschland verkauft.

Die neuen Dienste und Techniken sorgen für eine viel größere mögliche Reichweite der Sender: Radio ffn, N-Joy und Co. senden nicht mehr nur in der Norddeutschen Tiefebene. Sie werden so auch auf Mallorca, in Bayern und in San Francisco empfangbar. Andererseits werden in Pattensen, Peine und Poggenhagen nun auch neue konkurrierende Radiosender ausgestrahlt – etwa das „Familyradio“ aus San Francisco, Radio Guiniguada 105.9 FM aus Las Palmas und Antenne Bayern aus München. Radio aus dem Internet verbreitert die Vielfalt. Schätzungen zufolge sind bis zu 15.000 Sender übers Web abrufbar. Darunter sind neben den klassischen Kanälen wie NDR, Antenne und ffn allerhand Kanäle aus Übersee, Spartenprogramme, Exoten wie der Polizeifunk aus Canberra in Australien – und prinzipiell sogar die fürs Web freigeschalteten MP3-Sammlungen von Musikliebhabern aus aller Welt. Weiterlesen